Schnittstellen
Die neue Macht
Der Bürger als Schnittstelle zwischen Planung und Politik: Mal beeinflusst er Projekte maßgeblich, mal wird er ignoriert. Einige Beispiele aus Berlin zeigen die Bandbreite der Bürgerbeteiligung. Von Uwe Rada
Preisliste Grün für Hamburg
Ist ein Park gebaut und eröffnet, dann sehen wir nur eine Momentaufnahme. Neben der Nutzung bestimmen das Maß und die Qualität der Pflege seine dauerhafte Gestalt. Kommunikation zwischen Kommunen, Landschaftsarchitekten und Pflegefirmen ist gefordert, damit die Unterhaltung von Grünräumen langfristig gelingt und bezahlbar bleibt.
Aktuell entsteht mit der Internationalen Gartenschau 2013 (igs) in Hamburg ein Park von 100 Hektar Größe. Welche Weichen werden dort gestellt, damit die Parkphilosophie über die Gartenschau hinaus lebendig und spürbar bleibt? Ljubica Heinsen sprach mit Astrid Höhne und Wolfgang Denien, zuständig für die Projektkoordination Freiraumplanung beziehungsweise Leitung Planung und Bau der igs, Markus Weiler, stellvertretender Leiter des Managements für öffentlichen Raum des Bezirks Hamburg-Mitte sowie Siegfried Knoll, dem mit Pflege- und Entwicklungsplanung beauftragten Landschaftsarchitekten.
Region und Landschaft
In der Regionalplanung gibt es zwar informelle Instrumente, um Bilder zu entwerfen. Doch diese Chance wird zu wenig genutzt. Nicht zuletzt, weil den politischen Grenzen von Regionen nicht immer landschaftliche Kriterien zugrunde liegen. Die Identität von Landschaft gilt es, grenzüberschreitend zu suchen und als Grundlage für regionale Konzepte zu verwenden. Von Sören Schöbel und Daniel Czechowski
Eine Idee, fünf Städte, vierzig Kilometer
Der Umbau der alten Niederbergbahn in einen Panoramaradweg steht für Grenzen über-schreitende Zusammenarbeit. Der 2011 eingeweihte Radweg zeigt, dass kommunenübergreifende Zusammenarbeit nach den Regionalen in Nordrhein-Westfalen zum Alltag geworden ist. Von Juliane Pegels
Den Bauablauf gemeinsam steuern
Landschaftsarchitekten klagen über hohen Aufwand und geringe Verdienste, Landschaftsbauunternehmen über sinkende Preise und steigenden Termindruck: Planungen umzusetzen, bringt häufig Reibung mit sich.Ein gemeinsames Steuern des Bauablaufs durch die Beteiligten vermeidet Ärger und spart Kosten. Von Rudolf Haderstorfer
Bauen in der Landschaft
Um Bauwerke in die Landschaft zu integrieren ist es essenziell, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und über gestalterische Kompetenz zu verfügen. Das wird aber zumindest im Bauingenieursstudium vernachlässigt. Ein Blick auf die Infrastrukturplanung aus Sicht eines Bauingenieurs. Von Werner Sobek
Schnittstellen in der Planung
An nahezu jedem Bauvorhaben sind mehrere Planer und Ingenieure verschiedener Disziplinen beteiligt. Das konsequente vorherige Abstimmen und Dokumentieren von Schnittstellen zwischen den Planern vermeidet Konflikte, die Planer und Auftraggeber Zeit und Geld kosten. Von Peter Schatz
125 Jahre DGGL – 12 Jahrzehnte Garten + Landschaft
Soziologie und Grünordnungsplanung
Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) gibt die Zeitschrift Garten + Landschaft heraus, die im 122. Jahrgang erscheint. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der DGGL nutzen wir die Chance, in den Ausgaben vergangener Jahrzehnte nachzuschlagen. Gesa Loschwitz-Himmel las in den 1970er-Jahren von Garten und Landschaft, seit 1977 mit + im Titel, vor allem über Ökologie, Landschafts- und Raumplanung.



