Stadtraum
Große Pläne für Köln
In Köln ergriffen Unternehmer die Initiative und brachten neue Planungen in Gang. Mit dem „Masterplan für die Innenstadt“ und dem „Grüngürtel: Impuls 2012“ sind zwei wichtige Entwicklungsleitlinien entstanden. Von Juliane Pegels
Die Schwierigkeit, das Einfache zu schaffen
Nicht nur als eines der bedeutendsten Baudenkmäler Deutschlands ist das Kloster Eberbach im Rheingau bekannt. Der ehemalige Sitz des Zisterzienserordens ist heute Heimat der Hessischen Staatsweingüter. Nach den Klostergebäuden werden seit 2006 auch die Außenanlagen grundlegend saniert. Basis der Neugestaltung sind die asketischen Ordensregeln der Zisterzienser. Von Thomas Armonat
Neuer Eingang, neuer Zugang
Nicht Planten un Blomen in Hamburg hat sich verändert, sondern die Stadt drumherum. Deshalb erhielt der Park einen neuen Eingang. Die bessere Außendarstellung des Parks ist Teil eines neuen Entwicklungs- und Marketingkonzepts. Von Ljubica Heinsen
Sakrale Landschaften
Die Sanierung des Abteigartens im Kloster Maria Einsiedeln im Kanton Schwyz ist der erste realisierte Teil eines Masterplans. Der größere Teil – der zentrale Klosterplatz – steht noch an. Auf Einfachheit bedachte Gestaltungselemente verhelfen dem Ort zu neuer Harmonie. Von Albert Kirchengast
Neuland für Münchens Kreative
Der städteplanerische Wettbewerb für das Münchner „Kreativquartier“, ein ehemaliges Kasernenareal in unmittelbarer Nähe zum Olympiapark, brachte ein für die Landeshauptstadt ungewöhnliches Ergebnis: Der einstimmig gewählte Siegerentwurf sieht vor, dass sich das Quartier unter Mitwirkung der Menschen bedarfs- und abschnittsweise wandelt. Von Thomas Armonat
Demokratisches Grün – 40 Jahre Münchner Olympiapark
Als Meilenstein moderner Landschaftsarchitektur reicht die Bedeutung des Münchner Olympiaparks weit über die Stadtgrenzen hinaus. Anlässlich der Olympischen Spiele 1972 erbaut, ist er Ausdruck einer offenen Gesellschaft und ermöglicht größtmögliche Freiheiten in der Nutzung. Stetige Veränderungen am Erscheinungsbild des Parks machen es erforderlich, sich mit seinen gestalterischen und funktionalen Grundmotiven auseinanderzusetzen, um seine Zukunft zu sichern. Von Regine Keller
Flughafen im Wartestand
Am Brandschutz wird noch gearbeitet, die Außenanlagen und ein Großteil der Ausgleichsflächen für den Flughafen Berlin Brandenburg BER sind aber schon fertig. Während man bei den Freiflächen auf eine Verschränkung von märkischen und städtischen Elementen setzt, lassen sich die drei Landschaftsparks als „kultivierte Wildnislandschaft“ beschreiben. Von Thomas Jakob
Pflanzungen zwischen Kunst und Wissenschaft
Mit seinem Ansatz, Staudenpflanzungen nach den natürlichen Lebensbereichen der Pflanzen zu gliedern sowie ihre Soziologie und den Bezug ihrer Physiognomie zum charakteristischen Lebensraum zu beachten, verhalf Richard Hansen der Staudenverwendung nicht nur zu gestalterischer, sondern auch zu wissenschaftlicher Bedeutung. Eine Würdigung zu seinem 100. Geburtstag. Von Swantje Duthweiler
125 Jahre DGGL – 12 Jahrzehnte Garten + Landschaft
Zwischen Nierentisch und Schmuckbeet
Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) gibt die Zeitschrift Garten + Landschaft heraus, die im 122. Jahrgang erscheint. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der DGGL nutzen wir die Chance, in den Ausgaben vergangener Jahrzehnte nachzuschlagen. Die 1950er-Jahre, mit deren Ausgaben sich Gesa Loschwitz-Himmel beschäftigt hat, brachten der Zeitschrift Themenhefte, die sich meist mit Gartengestaltung auseinandersetzten. Zwar war Garten und Landschaft (damals noch ohne +) unpolitisch und die NS-Vergangenheit wurde ausgeblendet, doch die neue Schriftleiterin Gerda Gollwitzer versuchte, mit der Wahl der Themen fachliche Diskussionen anzustoßen.



