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Garten + Landschaft 7 / 2011

Öffentlicher Raum und Demokratie

Erscheinungsdatum: 01.07.2011
Größe/Gewicht: | 250 gr
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Garten + Landschaft 7 / 2011

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Verstädterung lenken, Freiräume sichern


Die topographische Situation prägt neben den landschaftlichen und wirtschaftlichen auch die gesellschaftlichen und städtischen Strukturen der Schweiz. Die Alpen sind und waren physische Grenze. Man beginnt, sich mit dieser Situation planerisch auseinanderzusetzen und sie als Prämisse und Aufgabe zu begreifen. Denn gerade hier ist die Landschafts­architektur gefordert. Autor: Hager, Guido, Schmeing, Silke


Wir dürfen das Programmatische nicht vergessen - Interview mit Günther Vogt


Es ist schwierig geworden, mit Begriffen wie Stadt und Land zu arbeiten, denn die Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Räumen verwischen mehr und mehr. Der Züricher Landschaftsarchitekt und Hochschulprofessor Günther Vogt hat bei einer Tagung im April zu städtischen Landschaften in der Schweiz verschiedene Szenarien der Siedlungsentwicklung vorgestellt. Autor: Vogt, Günther


Landschaft. Metropolregion. Schweiz. - Stadtlandschaften sichtbar machen


Die Zukunft der Schweiz ist urban, denn Menschen wollen zusammen kommen, um Wissen zu generieren. Dazu ist mehr funktionale Dichte gefragt, die mit mehr baulicher Dichte einhergeht und letztlich das entscheidende Merkmal der Wissensökonomie hervorbringt: Dichte an mensch­licher Interaktion. Autor: Thierstein, Alain


Ballungsräume in Bewegung - Freiraum- und Landschaftskonzepte etablieren


Auch in den nächsten Jahren wird in der Schweiz so viel gebaut wie bisher. Das bedeutet, dass neue Baugebiete ausgewiesen und bestehende Baugebiete verdichtet werden müssen. Es ist außerordentlich wichtig, in den Agglomera­tionsgebieten Freiräume aktiv zu entwickeln. Ein Beispiel ist das Freiraumkonzept Birsstadt. Autor: Nyffenegger, Brigitte


Vom Wert öffentlicher Freiräume - Beispiele aus dem Züricher Glatttal


In der prosperierenden Region des Glatttals nördlich von Zürich sind jüngst eine Reihe bemerkenswerter Freiräume entstanden. Sie sind wie viele größere Bauprojekte in der Schweiz Ergebnis von Wettbewerbsverfahren und von Bauentscheidungen durch Bürger­abstimmungen. Der Ansatz: Erst wenn ein Projekt gesellschaftlich verankert ist, erhält es seine Berechtigung. Einige Beispiele. Autor: Kohte, Maya


Auf neuen Wegen durch Zürich-West: der Gleisbogen - Freiräume als Baukastensystem


In Zürich-West befindet sich ein ganzer Stadtteil im Umbruch. Statt Industrie- und Produk­tionsstätten im früheren Industriequartier entstehen Gebäude für Dienstleistungen, Gewerbe, Kultur und Wohnen. Die Lösung für die etappenweise Realisierung der neuen Infrastruktur: ein Baukastensystem, das eine zeitlich gestaffelte Umsetzung des Bauvorhabens Gleisbogen ermöglicht. Autor: Möhrlein, Maria


Von der virtuellen zur realen Revolution


Die ägyptische Revolution begann auf Facebook. Doch erfolgreich war sie, weil die Ägypter die öffentlichen Plätze zurückeroberten. Der Tahrir-Platz, der in der Geschichte des Landes eine wichtige Rolle spielte, aber nur kurze Zeit frei zugänglich war, wurde dabei zum Symbol der Demokratie. Autor: Elshaded, Mohamed


Zutritt nur mit Lizenz: Freiräume in Beirut


In Beirut gibt es nur sehr wenige öffentliche Freiräume. Und nicht einmal diese dürfen alle Menschen nutzen. Ein mangelndes öffentliches Bewusstsein, schlechte Verwaltungs­strukturen und das Fehlen der Disziplin Landschaftsarchitektur erschweren den Aufbau neuer Freiraumstrukturen. Die Stadtpromenade Corniche an der Küste ist aber ein Beispiel für einen neuen Umgang mit Freiräumen. Autor: Abunnasr, Yaser


Der Wandel des öffentlichen Raums in islamischen Städten


Politische und gesellschaftliche Ordnung spiegeln sich im Städtebau und damit im öffentlichen Raum wider. Die Beispiele Aleppo in Syrien, Taschkent in Usbekistan und der ägyptischen Hauptstadt Kairo zeigen, wie sich die Nutzung von Straßen und Plätzen in jeweils unterschiedlichen politischen Systemen ändert. Autor: Gangler, Anette


Al Qasas Plaza – ein Platz im Flüchtlingslager


Im palästinensischen Westjordanland entstanden aus Flüchtlingslagern, die als Zeltstädte errichtet worden waren, „Camp Cities“ mit einer extrem hohen Dichte. Oft lehnten die Bewohner jede Verbesserung ab, um ihr Recht auf Rückkehr nicht zu gefährden. Inzwischen denken die Menschen dort aber um. Öffentliche Freiräume sollen helfen, die Lebensverhältnisse zu verbessern. Autor: Misselwitz, Philipp


Freiraum: ein Gemeingut für alle, von vielen


Die politischen Aufstände in den arabischen Ländern verdeutlichten unter anderem, dass öffentlich zugängliche Plätze unverzichtbare Güter demokrati- scher Gesellschaften sind. Die Pflicht, solche Orte zu schaffen und zu erhalten liegt nicht nur bei den Kommunen, sondern auch bei privaten Bauherren. Autor: Pegels, Juliane


Vom Wert und Nutzen des öffentlichen Raums


Der öffentliche Raum definiert sich fortwährend neu. Als Konstante bleibt, dass er immer ein Spiegel der Gesellschaft ist. Fünf Thesen zum Status quo in Deutschland. Autor: Kaltenbrunner, Robert


Freiheit in großer Gesellschaft


Auch wenn in Berlin keine Revolution stattfindet, zieht das Areal des alten Flughafens auf dem Tempelhofer Feld seit dessen Schließung Tausende Menschen an. Die Berliner haben Sehnsucht nach einem Freiraum, der nichts bietet außer Freiheit und Werte. Autor: Rada, Uwe


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