Verstädterung lenken, Freiräume sichern
Die topographische Situation prägt neben den landschaftlichen und wirtschaftlichen auch die gesellschaftlichen und städtischen Strukturen der Schweiz. Die Alpen sind und waren physische Grenze. Man beginnt, sich mit dieser Situation planerisch auseinanderzusetzen und sie als Prämisse und Aufgabe zu begreifen. Denn gerade hier ist die Landschaftsarchitektur gefordert. Autor: Hager, Guido, Schmeing, Silke
Wir dürfen das Programmatische nicht vergessen - Interview mit Günther Vogt
Es ist schwierig geworden, mit Begriffen wie Stadt und Land zu arbeiten, denn die Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Räumen verwischen mehr und mehr. Der Züricher Landschaftsarchitekt und Hochschulprofessor Günther Vogt hat bei einer Tagung im April zu städtischen Landschaften in der Schweiz verschiedene Szenarien der Siedlungsentwicklung vorgestellt. Autor: Vogt, Günther
Landschaft. Metropolregion. Schweiz. - Stadtlandschaften sichtbar machen
Die Zukunft der Schweiz ist urban, denn Menschen wollen zusammen kommen, um Wissen zu generieren. Dazu ist mehr funktionale Dichte gefragt, die mit mehr baulicher Dichte einhergeht und letztlich das entscheidende Merkmal der Wissensökonomie hervorbringt: Dichte an menschlicher Interaktion. Autor: Thierstein, Alain
Ballungsräume in Bewegung - Freiraum- und Landschaftskonzepte etablieren
Auch in den nächsten Jahren wird in der Schweiz so viel gebaut wie bisher. Das bedeutet, dass neue Baugebiete ausgewiesen und bestehende Baugebiete verdichtet werden müssen. Es ist außerordentlich wichtig, in den Agglomerationsgebieten Freiräume aktiv zu entwickeln. Ein Beispiel ist das Freiraumkonzept Birsstadt. Autor: Nyffenegger, Brigitte
Vom Wert öffentlicher Freiräume - Beispiele aus dem Züricher Glatttal
In der prosperierenden Region des Glatttals nördlich von Zürich sind jüngst eine Reihe bemerkenswerter Freiräume entstanden. Sie sind wie viele größere Bauprojekte in der Schweiz Ergebnis von Wettbewerbsverfahren und von Bauentscheidungen durch Bürgerabstimmungen. Der Ansatz: Erst wenn ein Projekt gesellschaftlich verankert ist, erhält es seine Berechtigung. Einige Beispiele. Autor: Kohte, Maya
Auf neuen Wegen durch Zürich-West: der Gleisbogen - Freiräume als Baukastensystem
In Zürich-West befindet sich ein ganzer Stadtteil im Umbruch. Statt Industrie- und Produktionsstätten im früheren Industriequartier entstehen Gebäude für Dienstleistungen, Gewerbe, Kultur und Wohnen. Die Lösung für die etappenweise Realisierung der neuen Infrastruktur: ein Baukastensystem, das eine zeitlich gestaffelte Umsetzung des Bauvorhabens Gleisbogen ermöglicht. Autor: Möhrlein, Maria
Von der virtuellen zur realen Revolution
Die ägyptische Revolution begann auf Facebook. Doch erfolgreich war sie, weil die Ägypter die öffentlichen Plätze zurückeroberten. Der Tahrir-Platz, der in der Geschichte des Landes eine wichtige Rolle spielte, aber nur kurze Zeit frei zugänglich war, wurde dabei zum Symbol der Demokratie. Autor: Elshaded, Mohamed
Zutritt nur mit Lizenz: Freiräume in Beirut
In Beirut gibt es nur sehr wenige öffentliche Freiräume. Und nicht einmal diese dürfen alle Menschen nutzen. Ein mangelndes öffentliches Bewusstsein, schlechte Verwaltungsstrukturen und das Fehlen der Disziplin Landschaftsarchitektur erschweren den Aufbau neuer Freiraumstrukturen. Die Stadtpromenade Corniche an der Küste ist aber ein Beispiel für einen neuen Umgang mit Freiräumen. Autor: Abunnasr, Yaser
Der Wandel des öffentlichen Raums in islamischen Städten
Politische und gesellschaftliche Ordnung spiegeln sich im Städtebau und damit im öffentlichen Raum wider. Die Beispiele Aleppo in Syrien, Taschkent in Usbekistan und der ägyptischen Hauptstadt Kairo zeigen, wie sich die Nutzung von Straßen und Plätzen in jeweils unterschiedlichen politischen Systemen ändert. Autor: Gangler, Anette
Al Qasas Plaza – ein Platz im Flüchtlingslager
Im palästinensischen Westjordanland entstanden aus Flüchtlingslagern, die als Zeltstädte errichtet worden waren, „Camp Cities“ mit einer extrem hohen Dichte. Oft lehnten die Bewohner jede Verbesserung ab, um ihr Recht auf Rückkehr nicht zu gefährden. Inzwischen denken die Menschen dort aber um. Öffentliche Freiräume sollen helfen, die Lebensverhältnisse zu verbessern. Autor: Misselwitz, Philipp
Freiraum: ein Gemeingut für alle, von vielen
Die politischen Aufstände in den arabischen Ländern verdeutlichten unter anderem, dass öffentlich zugängliche Plätze unverzichtbare Güter demokrati- scher Gesellschaften sind. Die Pflicht, solche Orte zu schaffen und zu erhalten liegt nicht nur bei den Kommunen, sondern auch bei privaten Bauherren. Autor: Pegels, Juliane
Vom Wert und Nutzen des öffentlichen Raums
Der öffentliche Raum definiert sich fortwährend neu. Als Konstante bleibt, dass er immer ein Spiegel der Gesellschaft ist. Fünf Thesen zum Status quo in Deutschland. Autor: Kaltenbrunner, Robert
Freiheit in großer Gesellschaft
Auch wenn in Berlin keine Revolution stattfindet, zieht das Areal des alten Flughafens auf dem Tempelhofer Feld seit dessen Schließung Tausende Menschen an. Die Berliner haben Sehnsucht nach einem Freiraum, der nichts bietet außer Freiheit und Werte. Autor: Rada, Uwe



