nachhaltig – zertifiziert
Die Zukunft mitdenken
Ob sich eine Außenanlage bewährt, zeigt sich nicht am Eröffnungstag, sondern während der folgenden Jahrzehnte. Entscheidend ist, mögliche Veränderungen sowie Pflege- und Instandsetzung bereits im Entwurf mitzudenken. Das kann für Landschaftsarchitekten zur Marketingstrategie werden. Von Vera Hubach
Außenanlagen nachhaltig planen
Zertifizierungssysteme werden künftig auch den Arbeitsalltag von Landschaftsarchitekten bestimmen. Nachhaltiges Bauen hat Einfluss auf alle Phasen des Planungsprozesses. Von Eike Richter
Die Zertifizierung von Freiräumen wird kommen
Nachhaltiges Planen und Bauen bedeutet mehr, als eine Vielzahl von Kriterien, Grenzwerten und Anforderungen zu erfüllen. Seit Anfang 2011 erarbeitet deshalb der AHO (Arbeitskreis Nachhaltigkeitszertifizierung des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung) Leistungsbilder und Honorarempfehlungen zu zusätzlichen und besonderen Leistungen der Ingenieure und Architekten, die über die gültige HOAI hinausgehen. Die Ergebnisse sollen in einem neuen Heft der AHO-Schriftenreihe münden und die Planungsleistungen für Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitszertifizierung darstellen. Thomas Jakob unterhielt sich mit dem Landschaftsarchitekten Wolfgang Färber aus Icking, der die Interessen der Landschaftsarchitekten in dem Arbeitskreis vertritt.
Quartierszertifizierung und Landschaftsarchitektur
In diesem Monat stellt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, DGNB, ein Quartierszertifikat vor, das DGNB NSQ (Neubau Stadtquartiere). Es ist ein Zertifikat, das auch Landschaftsarchitekten fordert. Für die Landschaftsarchitekten stellt sich die Frage, wie sich ihr Alltag in Zukunft ändert, falls eine Zertifizierung verlangt wird. Von Anke Jurleit
Die Stadt nachhaltig entwickeln
Die Diskussion über Klimawandel wird meist darauf reduziert, wie sich Treibhausgase vermeiden lassen. Doch das greift zu kurz. Bei der Überwärmung der Städte spielen Verdunstung und Belüftung die zentrale Rolle. Von Jana Milosovicova und Marco Schmidt
Beitrag zum Klimaschutz oder teure Dekoration?
Städtisches Grün steigert die Attraktivität und Lebensqualität in Städten. Inwieweit das auch für Fassaden- und Dachbegrünungen gilt, wird derzeit an der Universität für Bodenkultur in Wien untersucht. Auch die Kosten für Bau und Unterhalt werden dabei dem nachhaltigen Nutzen von Bauwerks-begrünung gegenübergestellt. Von Bernhard Scharf
Grünflächenmanagement mit Software
Die Stadtgärtnerei Winterthur setzt als erste Stadt in der Schweiz die Software GreenCycle als Planungsinstrument für das Grünflächenmanagement ein. Mit ihr lassen sich die Lebenszykluskosten einer geplanten oder bestehenden Grünanlage über eine gewünschte Zeitdauer prognostizieren. Von Christian Wieland
Enzian statt Ammonium
Für die Wasserstadt Solothurn entsteht ein neues Stück Landschaft an der Aare. Eine Mülldeponie soll verschwinden und der Boden saniert werden. Der Entwurf für den neuen Stadtteil berücksichtigt hydrologische sowie geomorphologische Zusammenhänge und greift die Geschichte der Landschaft auf. Von Albert Kirchengast
Stadtlandschaften entwerfen?
Planen ist das eine, realisieren etwas ganz anderes. Stefan Kurath untersucht in seiner Doktorarbeit an der HafenCity Universität Hamburg die Grenzen und Chancen der städtebaulichen Planung. Von Thomas Sieverts
125 Jahre DGGL – 12 Jahrzehnte Garten + Landschaft
Zwischen Hausgartenromantik und Neuordnung des Ostraumes
Thomas Armonat fand in der Vorgängerzeitschrift Gartenkunst von 1930 bis 1939 einen von schwacher Konjunktur und nationalsozialistischer Ideologie geprägten Blick auf die Gartenkultur.



