Natur entwerfen – Dieter Kienasts Werk
Für ihre Dissertation „Natur entwerfen. Zum Werk des Schweizer Landschaftsarchitekten Dieter Kienast (1945-1998)“ erhält Anette Freytag die Medaille der ETH Zürich für Exzellenz in der Forschung. Robert Schäfer sprach mit Anette Freytag über die Ergebnisse. Ein ausführlicher Bericht wird in Garten + Landschaft 2/2012 erscheinen.
Ja zu erneuerbaren Energien und zum Erhalt der Natur
Eingriffe in die Landschaft zur Nutzung erneuerbarer Energieformen werfen die Frage auf, ob die gängige Praxis der Ausgleichsmaßnahmen gemäß des Bundesnaturschutzgesetzes noch zeitgemäß ist. Thomas Armonat befragte Holger Magel, Inhaber des Lehrstuhls für Bodenordnung und Landentwicklung an der TU München, zu den Erfahrungen, die er in der Praxis unter anderem als Chef der Bayerischen Flurbereinigungsverwaltung gesammelt hat.
Reich an sauberer Energie
Industrieländer in absehbarer Zeit statt mit Erdöl oder nachwachsenden Energieträgern nur mit Sonnenenergie zu versorgen, das erscheint vielen utopisch. Forschungen am Lehrstuhl für Computer-Aided Architectural Design der ETH Zürich für die Schweiz erlauben jedoch eine optimistische Betrachtung dieses Szenarios. Von Ludger Hovestadt
Den Landschaftswandel erlebbar machen
Braunkohletagebau dominierte lange die Landschaft im Rhein-Erft-Kreis. Das Konzept „terra nova“ soll den Landschaftswandel erlebbar machen. Landschaftssequenzen entlang eines geraden Weges auf einer alten Fördertrasse erzählen die Geschichte der Region. Von Timo Herrmann
Energielandschaften als neue Kulturlandschaften
Dynamische, kreative Konzepte der an der Raumplanung beteiligten Akteure sind die Voraussetzung für Synergien bei der Gestaltung der Landschaft. Die verstärkte Nutzung von regenerativen Energien und deren Verteilung eignen sich als Basis, um neue Kulturlandschaften zu gestalten. Von Stefan Tischer
Forschen über den Landschaftswandel
Mit den erneuerbaren Energien werden sich die Landschaften wandeln und damit auch die Aufgaben von Landschaftsarchitekten und Landschaftsplanern. Zahlreiche Forschungsprojekte an deutschen Universitäten zeigen die Relevanz des Themas. Es ist jedoch dringend nötig, den wissenschaftlichen Diskurs mit dem gesellschaftlichen zu verknüpfen. Von Stefanie Hennecke
Reih und Glied – Windparks in Frankreich
Der Eingriff ins Landschaftsbild spielt beim Bau von Windenergieanlagen in Frankreich die entscheidende Rolle. Genehmigt werden Windparks nur, wenn sie in Reih und Glied stehen oder als Großstruktur ablesbar sind. Von Joachim Steinmetz
Energiewende – demokratisch und naturverträglich
Deutschland will künftig auf erneuerbare Energien setzen. Bereits 2020 soll fast ein Fünftel der Energie aus Windkraft und Co. gewonnen werden. Die Zeit drängt. Trotzdem dürfen naturschutzfachliche Standards nicht aus den Augen verloren werden. Und auch die Bürger sollten mitreden können. Von Beate Jessel
Wann kommt das Windrad auf die Milchtüte?
Unser Bild der Landschaft umfasst mehr als eine statische Betrachtung aus der Vogelperspektive. Bei der Bewegung durch den Raum verschmelzen in der Wahrnehmung Elemente wie Kraftwerke mit der Landschaft zu einem zeitgenössischen Landschaftsbild. Windparks werden zum Gestaltungsmittel. Von Bertram Weisshaar
Konstruktive Atmosphären
Zwei Kunstausstellungen befassen sich aktuell mit Landschaft und der im Wandel begriffenen Vorstellung von ihr. Was die gezeigten Positionsbestimmungen verbindet, ist die Auseinandersetzung mit dem kunsthistorischen Erbe. Dieses beginnt bei der niederländischen Landschaftsmalerei des 16. Jahrhunderts und führt bis zur amerikanischen Land Art der 1960er-Jahre. Von Stefanie Krebs



